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VDR-Zapper Hilfe
Einführung
Diese kleine Einführung soll zeigen, was zu tun ist, um den VDR-Zapper mit einem bereits lauffähigen VDR-Grundsystem einzusetzen. Es sollte dem Leser grundsätzlich klar sein, wie er in seiner gewählten VDR-Distribution weitere Pakete installiert.streamdev-server
Der streamdev-server stellt VDR-Datenströme für das angeschlossene Netzwerk bereit. Der streamdev-server bietet zwei Server Ports an: Zum einen den VDR-to-VDR Port. Dieser dient für das Streaming zwischen zwei VDR-Installationen auf verschiedenen Rechnern. Zum anderen gibt es noch einen HTTP-Stream welcher standardmäßig auf dem Port 3000 zur Verfügung gestellt wird. Für die Verwendung von VDR-Zapper ist nur der zweite Port von Bedeutung. Für den Betrieb von VDR-Zapper zusammen mit deinem VDR muss zunächst das streamdev-server Plugin in deinem VDR installiert werden. Das geschieht entweder mit der Distributionseigenen Paketverwaltung oder durch Kompilierung der Quellpakete. Nach der Installation des streamdev-servers und neustarten des VDR-Prozesses kann das Plugin über den Fernseher konfiguriert werden. Im Menü unter Einstellungen -> Plugins -> streamdev-server ist es entscheidend, dass die Option "HTTP Server starten" aktiviert wird. Der angegebene Port für die HTTP-Verbindung muss später auch im VDR-Zapper konfiguriert werden. Wenn du nur eine DVB-Karte hast sollte das Pausierverhalten auf jedenfall auf "Immer pausieren" gesetzt werden, da ansonsten nur Sender von dem Transponder gestreamt werden können, welcher gerade auf dem VDR zu sehen ist.Der Windowsrechner muss in der Datei streamdevhosts.conf eingetragen werden. Falls du die Datei nicht findest kannst du sie mittels find / -name streamdevhosts.conf suchen. In der c't-VDR Distribution von Tobi befindet sie sich in /var/lib/vdr/plugins/streamdevhosts.conf. Die streamdevhosts.conf könnte zum Beispiel so aussehen:
1 127.0.0.1 # always accept localhost 2 #192.168.100.0/24 # any host on the local net 3 #204.152.189.113 # a specific host 4 #0.0.0.0/0 # any host on any net (USE THIS WITH CARE!) 5 192.168.0.0/24
Aufnahmeverzeichnisse
Der VDR-Zapper greift über eine Netzwerkfreigabe auf die Aufnahmeverzeichnisse zu. Du kannst unendlich viele Aufnahmeverzeichnisse von einem oder mehreren Rechnern im VDR-Zapper konfigurieren. Damit der VDR-Zapper auf das Aufnahmeverzeichnis zugreifen kann muss unter Linux mittels Samba eine Freigabe für das entsprechende Aufnahmeverzeichnis eingerichtet werden. Wenn Samba bereits läuft reicht folgender zusätzlicher Eintrag in der /etc/samba/smb.conf:1 [video] 2 path = /var/lib/video.00 3 writable = yes 4 browsable = yes 5 create mask = 0777 6 directory mask = 0777
Nach dem Ändern der Konfigurationsdatei reicht ein /etc/init.d/samba reload, um die Konfigurationseinstellungen neu zu laden.
Falls du Probleme bei der Einrichtung von Samba hast, kann ich dir das Tutorial "Linux Samba HOWTO" empfehlen.
Es empfiehlt sich das Aufnahmeverzeichnis unter Windows als Netzlaufwerk zu konfigurieren.